Floßbau zum Hortabschied

Nur noch wenige Wochen Schule bis zu den langersehnten Sommerferien. Was für
einige Kinder eine standardmäßige Schulpause ist, ist für die Viertklässler
unserer Grundschule ein großer Schritt in ihrem Leben.
Nach den Ferien sind sie nicht mehr Teil der „Kleinen“, sondern wechseln auf
die Regelschulen oder Gymnasien.
Mit der Grundschulzeit endet auch die Hortzeit und damit der Hortabschied
etwas Besonderes wird, haben sich die Hortner etwas ausgedacht!
Geplant wurde mit Hilfe von Outdoor-Trainings eine erlebnispädagogische
Erfahrung in Hohenfelden. Durch Kommunikation, Zusammenhalt und Teamwork
sollte ein Floß aus vier Wassertonnen, 8 Rundhölzern, 8 Brettern und
zahlreichen Seilen zusammengebaut werden. Damit das Floß auch zu einem Floß
wird, durfte natürlich eine selbstgestaltete Flagge samt Mast nicht fehlen!
Nachdem die Flöße vom Trainerteam begutachtet wurden, musste
selbstverständlich getestet werden, ob es schwimmtauglich war.
Ausgestattet mit Schwimmwesten und Paddeln trugen die Kinder ihre Arbeit ins
Wasser und siehe da: „Es schwimmt, geht nicht unter!“ Die nächste Hürde ließ
nicht lang auf sich warten, denn es mussten alle aufs Floß kommen und das
war eine wackelige Angelegenheit, bei der so manches Team Probleme
hatte-geschafft haben es aber alle. Sobald alle sicher saßen sollte eine
kleine Runde gerudert werden, damit die Gruppe ein Gefühl fürs Lenken und
Steuern entwickelt. Anschließend musste eine größere Runde auf Zeit gerudert
werden. Jede Gruppe schaffte dies mit Bravour!
Als alle Gruppen ihre Runden gefahren sind, konnten die Flöße wieder
auseinandergebaut werden. Auch hier zeigte sich unter der strahlenden Sonne
wieder Teamwork. Frei nach dem Motto „viele Hände-schnelles Ende“ war alles
wieder ratzfatz auseinandergebaut und in der Hütte verstaut.
Da wir noch etwa eine Stunde bis zur Busabfahrt Zeit hatten, entschlossen
wir uns noch zu einer Runde baden. Nebenbei verteilten wir noch zur Freude
aller ein paar Kekse, Bonbons und Gummitierchen.
Auf dem Weg zum Bus zeigte der Tag seine Spuren. Die Kinder waren erschöpft,
müde, aber glücklich – für uns Hortner ein Erfolg

 

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